reflections

Heute war ich im Kino, trotz Zeitmangel, Stress, Übermüdung und alldem, haben meine Mädels mich überredet - und dann wars auch noch Twilight. Ich gestehe, ich bin alles andere, als ein Fan dieser typischen Mädchenfilme. Ich bin dann generell doch eher in Saw, Pulp Fiction oder Sin City anzutreffen....

Naja, egal, ich wurde jedenfalls kräftig überstimmt. Und dann saß ich da, zwischen kleinen Mädchen und verliebten Pärchen und hatte schon keine Lust mehr, bevor der Film überhaupt richtig angefangen hatte.

Aber dann, je mehr ich von dieser Geschichte mitbekam, desto mehr musste ich feststellen, dass in ihr so viele tiefe Sehnsüchte und Wahrheiten liegen, dass ich nicht anders konnte, als mich zu fragen - warten in gewisser Weise nicht alle Frauen auf ihren ganz persönlichen Edward Cullen?!

Ist es nicht so, dass wir, egal, ob reich oder arm, alt oder jung, adelig oder Ghettoprinzessin, nach dem einen Mann suchen, mit dem uns etwas ganz besonderes verbindet?

Und dabei ist es nicht wichtig, ob an ihm etwas mysteriöses ist, er ewig lebt oder in der Sonne glitzert ( aber mal ehrlich, wenn er doch glitzert ist das definitiv kein Minus ). Es geht schlicht und einfach darum, dass wir hören wollen, "du bist mein Leben" und im gleichen Moment zurückschreien können wollen, "und du meins." Und nicht mal darüber nachdenken müssen, wieviel Wahrheit in diesem Satz liegt, weil es das wahrhaftigste und selbstverständlichste auf Erden ist.

Ja, genau das, will am Ende jeder von uns. Und ich finde, wir sollten uns mit nichts weniger zufrieden geben. Das wäre nicht ehrlich uns selbst gegenüber und schade obendrein.

13.2.09 20:01, kommentieren

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Gestern habe ich nun endlich die erste von drei Geburtstagsfeiern für mich hinter mich gebracht. Und es war wundervoll. Mit den Menschen zusammen zu sein, die ich mag und die mir die Welt bedeuten, ist großartig, wenn nicht sogar das größte - zumindest für mich persönlich.

Eine meiner besten Freundinnen, die nun schon fast 10 Jahre an meiner Seite steht hat mir eine Pinnwand geschenkt, mit Fotos von uns und dem, was wir gemeinsam erlebt haben, drarauf. Menschen, denen wir begegnet sind, Ereignissen, die wir gefeiert haben und vieles mehr...

Sie gab es mir mit den Worten: "Einen Bilderrahmen bekommst du von mir heute nicht. Das ist so endgültig und ich will, dass wir noch lange miteinander befreundet sind. Deshalb schenke ich dir eine Schachtel mit Reiszwecken und du kannst immer neue Bilder dazu machen..."

Ich bin so unendlich froh über dieses Geschenk. Es ist nicht nur eine tolle Erinnerung für mich, sondern auch der Beweis, dass ich unheimlich tolle und wahre Freunde habe, die so selten und so schwer zu finden sind und am Ende trotzdem eher mich gefunden haben, als dass ich sie gesucht hätte und das ist für mich das eigentliche Geschenk.

10.2.09 15:46, kommentieren

Eigentlich bin ich nicht gläubig. Nicht mal ein bisschen. Aber immer wieder gibt es diese Momente im Leben, in denen man sich so stark wünscht, dass man sich irrt. Oder Momente, in denen man denkt, wie kann diese unendliche Schönheit purer Zufall sein?

Ich höre heute Debussy´s Clair de lune und auch, wenn ich fast ununterbrochen Musik um mich habe und meine Liebe zu ihr jeden Tag neu entdecke, merke ich doch, dass dieses eine Stück etwas unheimlich besonderes ist. So viel Gefühl in Noten festzuhalten, das ist etwas ganz außergewöhnliches. Und vielleicht, so kommt es jedenfalls mir vor, ist diese ganze Gott-Sache gar nicht so sehr ein alter Mann mit Bart auf einer Wolke, der auf uns herabblickt und uns beschützt. Vielleicht ist es auch einfach nur die Schönheit, die Menschen in kleinen Dingen, und manchmal auch im Verborgenen erfahren dürfen, einem Lied, einem Zuspruch, in dunkler Stunde oder einer Umarmung vor Glück, die uns helfen schwere Dinge durchzustehen, Freude zu teilen und Glück zu genießen - vielleicht ist das Gott, einfach glücklich zu sein.

2 Kommentare 8.2.09 17:52, kommentieren

Zugelassen

Nun bin ich offiziell für mein Abitur zugelassen. Aber, wer entscheidet das eigentlich? Ich meine, irgendein Bürohengst, der sich irgendwelche Punktzahlen auf einem Stück Papier ansieht und sie für gut genug befindet?

Noten sind doch eh meistens nur Schleimerei und viel zu selten Leistung. Ich sehe das immer wieder - und nicht nur in der Schule, auch an der Uni und später dann im Job. Oft gewinnt einfach der, der am besten schleimen kann. Das ist unrecht. Und doch allgemein akzeptiert, denn nur wenige werden so blind sein und da widersprechen, aber dagegen getan wird nichts. Warum eigentlich nicht? Weil die Menschen zu feige sind, oder weil sie hoffen, irgendwann einmal auf genau diese Art selbst einen Vorteil für sich raushauen zu können?!

Ich habe keine Ahnung. Aber Zulassungen sind scheiße. Weil zu viele Menschen genau wegen diesem Zeug zu viele Sorgen und zu wenig Spaß im Leben haben.

7.2.09 14:19, kommentieren

In 2 Tagen werde ich also 19. In 2 Monaten mache ich Abi und in 2 Jahren mit etwas Glück das Vordiplom.

Wenn ich mir überlege, dass ich vor nichtmal 8 Jahren keinen einzigen müden Gedanken an all diese akademischen Dinge, an Krisen in der Politik, an Terror und an Kriege verschwendet habe, dann wird mir schlecht. So als ob mir mein persönlicher kleiner Bin Laden und wie sie alle heißen, in die Magengrube boxt.

Es ist traurig, nichts weiter. Dass man sich an einem Abend schlafen legt und am nächsten Morgen, wenn man aufwacht, alt ist - und das meine ich nicht körperlich, ich bin dafür, in Würde zu altern. Ich meine alt im Herzen. Ich will wieder Zuckerwatte und rosa Schleifen in meinem Leben haben, meinen alten Teddy heiraten wollen und jeden Menschen, den ich sehe, nur als eben das, als Menschen sehen und ihm begegnen können - ohne dumme und unbegründete Vorurteile, die einem auf der Seele lasten.

Wenn wir alle ein wenig mehr Kind bleiben würden und dafür ein Stück Sesselpupser zurücklassen könnten, da wo er herkommt, gewachsen aus dämlichen Konventionen und genährt von unserem Willen, alten Mustern zu folgen - dann wäre die Welt ein Stückchen schöner.

Und ja, ich bin ein verdammter Idealist :D

1.2.09 13:57, kommentieren

Trübes Wetter, tief hängende Wolken. Ein rauchender Kamin und ein gutes Buch.

Ich kann nicht leugnen, die Ruhe zu genießen, fernab von allem Stress, buntem Alltagstreiben und purer Reizüberflutung.

Manchmal ist ein wenig Auszeit der rettende Strohhalm vor dem Wahnsinnig werden. Vor dem Davonlaufen und sich ergeben. Und so bin ich froh, mich auszuruhen, mit einer großen Portion Schokoeis, einem irrsinnigen Verschwörungstheorienbuch und einfach mal zu genießen.

18.1.09 11:58, kommentieren

Willkommen in der Erdbeerwelt!

Oder auch in meinem Reich, meinem neuen geistigen Zuhause.

Ich nehme mal stark an, jeder braucht sowas und das ist nun eben meins. Voller Erdbeeren, Träume, Hoffnungen und Gedanken.

Und weil es nun schon spät ist, ist mein stärkster der, ins Land der Träume fliehen zu wollen, wo meine unterbewussten Wünsche zu Hause sind, die sich noch nicht getraut haben, zu Gedanken und Träumen zu werden. Aber das kommt noch, da bin ich mir sicher!

 

2 Kommentare 15.1.09 00:15, kommentieren



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