reflections

Über

Hm, ich bin ich und mich zu beschreiben fällt mir schwer. Ich bin nicht auf den Kopf gefallen oder so; ich glaube sogar, ich bin relativ gesehen recht klug, aber ich reflektiere mich selbst nur ungern. Das bedeutet immer, dass eine ehrliche Konfrontation mit den eigenen guten, aber auch den eigenen schlechten Seiten bevorsteht. Ich bin ehrlich, denke ich und bleibe dabei doch oft recht diplomatisch. Ich verärgere andere Menschen nur ungern, auch, wenn ich mit meiner Meinung niemals zurückhalte. Das wäre feige und das wiederum verbietet mir mein Ehrgefühl. Ich weiß, das ist albern, aber so bin ich nunmal und ich kanns auch nicht abstellen.

Ich mag, nein, ich liebe Musik. Musik ist mein Leben, ich gehe völlig in ihr auf. Und auch, wenn ich oft Metal oder Rock oder irgendwas anderes mit viel E-Gitarre und Bass dahinter höre, liebe ich es doch am meisten, wenn ich abends im Bett liege und Paul Potts CD auflege. Ganz leise, so, dass ich es gerade noch hören kann. Bis mein Herz anfängt, im Takt zu schlagen und ich einschlafen kann.
Einschlafen ist für mich das größte. Ich kann nämlich nicht besonders gut schlafen. Ich liege zu oft wach, damit ich nicht träumen muss. Das ist eine Sache, in der ich feige bin - und ich weiß das und ich
hasse mich dafür.

Aber ich bin nicht immer so. Wenn es einem Freund schlecht geht, er Hilfe braucht, oder jemanden, der sich für ihn stark macht - dann bin ich da. Ich glaube, ich bin eine gute Freundin. Vielleicht auch nur deshalb, weil ich selbst so gute Freunde habe, die immer an meiner Seite stehen.
Und einen Hund, den ich über alles liebe. Und eine Familie. Ganz spießig und gutbürgerlich.
Und auch, wenn mich das oft ankotzt, weiß ich doch, dass ich ohne sie, nichtmal halb soviel in meinem Leben erfolgreich hinter mich gebracht hätte.

Ich gehe gerne feiern. In clubs, um die die breite Masse immer einen Bogen macht. In Outfits, die andere nichtmal zu Fasching tragen würden. Und ich fühle mich dort wohl. Gleichzeitig werde ich nicht gerne angesprochen, schon garnicht in diesen Clubs. Ich mag es nicht, wenn fremde Männer mich mustern, schauen, ob ich ihrem Beuteschema entspreche. Und ich mag es nicht, wenn ich mich mit ihnen unterhalte und sie mich nach 5 Minuten schon angrapschen. Noch weniger mag ich es, wenn jemand Dinge, wie Süße, Kleines oder Baby zu mir sagt. Ich komme mir dann vor, wie ein deplaziertes Stück Zucker ohne Verstand. So will ich von niemandem gesehen werden. Ich habe manchmal ein Problem mit Nähe. Ich weiß das und ich arbeite dran, aber bei manchen Menschen weiß ich sofort, dass ich sie niemals mögen kann, egal wie nett sie sind und wenn es nur der erste Blick ist, den ich von jemandem auffange und ich ihn als falsch empfinde.

Ich liebe Erdbeeren - und cappuccino. Und am liebsten trinke ich ihn mit einer guten Freundin, während ich eigentlich im Unterricht sitzen sollte. Ich bin kein guter Schüler, auch wenn ich gute Noten habe. Ich bin eher so eine Art Lehrerschreck - immer chaotisch, nie die Hausaufgaben, nie pünktlich und nie ein Schleimertyp. Solche Menschen widern mich an. Und dennoch, trotz meiner Nachlässigkeit, bin ich durch und durch Perfektionist. Wenn ich etwas mache, lege ich immer mein gesamtes Herzblut in diese eine Sache, die dann vollkommen sein soll. Auch, wenn ich natürlich weiß, dass sie das nie sein wird, was mich in gewisser Weiße auch zu einer ständig unzufriedenen Person macht.
Aber manchmal, da bin ich auch ganz sorgenfrei. Und es gibt nichts Schöneres, als wie ein Kind, unbeschwert, mit Freunden zusammenzusitzen, bunte Cocktails zu trinken, für Jungs zu schwärmen, über zickige Mädchen zu lästern und einfach Spaß zu haben.
Im Grunde bin ich also ganz normal, nur mit ein paar Extras

Alter: 26
 

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