reflections

Eigentlich bin ich nicht gläubig. Nicht mal ein bisschen. Aber immer wieder gibt es diese Momente im Leben, in denen man sich so stark wünscht, dass man sich irrt. Oder Momente, in denen man denkt, wie kann diese unendliche Schönheit purer Zufall sein?

Ich höre heute Debussy´s Clair de lune und auch, wenn ich fast ununterbrochen Musik um mich habe und meine Liebe zu ihr jeden Tag neu entdecke, merke ich doch, dass dieses eine Stück etwas unheimlich besonderes ist. So viel Gefühl in Noten festzuhalten, das ist etwas ganz außergewöhnliches. Und vielleicht, so kommt es jedenfalls mir vor, ist diese ganze Gott-Sache gar nicht so sehr ein alter Mann mit Bart auf einer Wolke, der auf uns herabblickt und uns beschützt. Vielleicht ist es auch einfach nur die Schönheit, die Menschen in kleinen Dingen, und manchmal auch im Verborgenen erfahren dürfen, einem Lied, einem Zuspruch, in dunkler Stunde oder einer Umarmung vor Glück, die uns helfen schwere Dinge durchzustehen, Freude zu teilen und Glück zu genießen - vielleicht ist das Gott, einfach glücklich zu sein.

8.2.09 17:52

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


randbemerkungen / Website (8.2.09 18:25)
Ja, ich denke auch, dass Gott nicht unbedingt so sein muss, wie ihn die Bibel beschreibt oder wie die Allgemeinheit so darüber denkt.
Ich persönlich finde auch, dass die Schönheit der Welt und der kleinen Dinge ein Argument dafür ist, dass es einen Gott, oder ein gottähnliches Wesen gibt.

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