reflections

Was ein Irrtum. Manchmal verleiten einen Gefühle dazu, die Kontrolle zu verlieren und ich hasse das. Ich bin der kontrollierteste Mensch auf Erden und ich habe es dennoch zugelassen, dass sich ein Mann in mein Herz stiehlt. Und es ist nicht gut für mich. Ich merke das. Denn es ist Freitag Abend und ich sitze weinend am PC, während ich gleichzeitig mit ihm telefoniere und versuche, es mir nicht anmerken zu lassen. Ich lache künstlich, während mir die Tränen die Wangen runterlaufen. Und ich fühle mich furchtbar. Missachtet, unbeholfen, hilflos und einfach nur unglücklich. So habe ich mir das nicht vorgestellt, wirklich nicht. Ich meine, ich liebe ihn, wahrhaft und jeden Tag ein Stückchen mehr. Aber so geht das nicht weiter. Das ist nicht gut für mich selbst und ich darf mich nicht selbst verlieren. Ich bin es von uns beiden, die das stressigere Leben hat. Mit größerem Druck und mehr verlangter Leistung. Und trotzdem bin auch ich es, die sich immer Zeit nimmt, wenn er es verlangt oder er mich sehen will. Und es macht mir nicht das geringste aus. Es ist sogar selbstverständlich für mich, einfach nur eine Frage der Organisation. Und ich bin glücklich, wenn wir zusammen sind. Aber wenn ich meine Zeit opfere, wozu er nicht in der Lage scheint, dann erwarte ich verdammt nochmal wenigstens, dass er, wenn ich da bin, genug Beachtung für mich aufbringt. Und nicht einschläft, sobald sein Hintern das Bett berührt. Ich erwarte Aufmerksamkeit und Zeit, so, wie auch ich sie ihm gebe - ist das wirklich zu viel verlangt??! Ich denke nicht.

18.12.09 20:29

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