reflections

Wiederentdeckung. Nach 5 Jahren habe ich mich an diesen Ort zurückerinnert. Viel ist passiert, sogar so viel, dass ich mich frage, was ich noch mit der Person gemeinsam habe, die diesen Ort einst geschaffen hat. Ich schätze, das ist normal. Oder?! Immerhin bin ich nach all dem wieder "hier". Same place, same situation. Alte Muster und so...kann man die je überwinden?! So richtig ausbrechen? Ich habe Angst, dass ich meine Schwächen nie überwinden werde. Dass ich dem Teufelskreis nie entkomme. So sehr, dass ich nicht darüber rede. Nicht einmal mit meiner besten Freundin. Schon gar nicht mit der Familie. Furcht, dass ich immer exzessiv bleibe. Nie maßvoll werden kann. Dass ich Stress, Probleme, Emotionen nie angehen und lösen lerne, wie andere. Auf gesunde Art und Weise. Angst, dass ich das Leben deshalb an mir vorbei ziehen lasse, nie Nähe zulassen können werde, nie zufrieden oder glücklich sein können werde. Nur, weil ich meine Sucht nicht endgültig besiegen kann. Ich war so nah dran. Für so lange Zeit. Und dann habe ich mich abbringen lassen. Nun stehe ich wieder am Anfang. Mit den gleichen Ängsten, noch größeren sogar, jetzt, wo ich weiß, wie fantastisch alles war letzten Sommer. Samstag breche ich wieder auf. Wieder eine neue Stadt, ein neues Umfeld, eine neue Chance. Diesmal werde ich mich nicht beeinflussen lassen. Ich werde mich auf mich selbst konzentrieren. Mein Leben in den Griff kriegen. An mir arbeiten. Den Erfolg genießen. Und vor allem stark bleiben.

6.1.14 21:34

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